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Guild Wars 2 – ein Blick auf die Beta

Letztes Wochenende war es soweit: alle Vorbesteller von Guild Wars 2 konnten einen ersten Blick auf die Beta-Version des Spiels werfen… und ich war einer von ihnen :-)

Eines Vorweg: ich habe nie den Vorgänger gespielt und gehe daher vermutlich ein wenig anders an das Spiel heran wie begeisterte Spieler des ersten Teils.

Als am Freitag um kurz nach 20 Uhr die Server geöffnet wurden konnte ich ca. 15 Minuten spielen bis ich zum ersten Mal rausflog. Danach ging Freitag bei mir praktisch garnichts mehr – wenn ich überhaupt ins Spiel kam, stürzte es gleich wieder ab. Am Samstag morgen kam ich dann dahinter, dass der Client wohl ein generelles Problem hatte (scheinbar war die 13 GB grosse Datendatei durch den Crash beschädigt worden) und “installierte” das Spiel neu (das heisst: ich kopierte einfach die Daten nochmal von einem USB-Stick rüber auf die Festplatte) – danach konnte ich den Rest des Wochenendes ohne weitere Probleme spielen (wenn man von den typischen Beta-Login-Problemen absieht).

Alle Rassen und Klassen fangen im Grunde Ähnlich an: man bekommt eine einfache Aufgabe die dann in eine Instanz mit einem grossen “Boss” führt. Danach wird man dann in die Spielwelt entlassen (als Mensch muss man z.B. ein grosses Erdelementar bekämpfen). Und spätestens dort spielt sich Guild Wars 2 anders als die meisten anderen MMOs. Während man bei anderen Spielen in der Regel einen Quest-Hub nach dem nächsten abarbeitet  (z.B. 5-6 NPCs die irgendwo um ein Lagerfeuer herum stehen und x Aufträge verteilen bis schliesslich ein Auftrag den Spieler zum nächsten Dorf führt wo es dann wieder einige NPCs gibt die dann irgendwann den Spieler weiterschicken, usw.) funktioniert das bei GW2 anders. Man bewegt sich frei durch die Welt und bekommt vom Spiel immerwieder Quests angeboten: z.B. läuft man an einem Bauernhof vorbei der gerade von Banditen angegriffen wird – also kann man (wenn man will) helfen den Bauernhof zu verteidigen.


Diese Art von Aufgaben ergibt sich immerwieder. In einem Küstendorf muss man z.B. die Entführung der Dorfbewohner verhindern (bzw. schon entführte Bewohner befreien) oder man bekommt die Aufgabe eine Strassensperre zu entfernen, etc. – und so seltsam es klingt – das Ganze fühlt sich vom Gameplay her viel flüssiger an als die klassischen Quest-Hubs und macht irre Spass. Vor Allem wenn man z.B. irgendwo alleine in ein Event gerät und heftig einstecken muss und im letzten Augenblick strömen dann andere Spieler um die Ecke ist das sehr spassig.

Diese Events haben übrigens auch oft Auswirkungen auf die Spielwelt – z.B. können Orte von Zentauren eingenommen werden und die dort befindlichen Wegpunkte (bei GW2 reist man über Teleport-Steine die man in der Karte anklickt), Händler, etc. stehen dann nicht mehr zur Verfügung.

Ich empfehle jedem der Interesse am Spiel hat aber noch nicht spielen konnte auch die Videos von der Gamestar – die bieten einen ganz guten Überblick über das Spiel.

Alles in Allem hat mir das Wochenende eine Menge Spass gemacht und ich freue mich schon jetzt auf das (hoffentlich sehr bald stattfindende) nächste Beta-Event.

Bilder, Bilder, Bilder

Hier gibt es noch ein paar Impressionen von meinem Wochenende ;-)

Video

Überblick der Gamestar über das Quest-System:

Autor: Christian

Baujahr 1976, Software-Entwickler und Web-Designer aus Leidenschaft, Erfahrung in gefühlten 9342049 Programmiersprachen (PHP, Perl, C#, VB.Net, VB6, Delphi um nur einige zu nennen), in der Vergangenheit an diversen Open Source Projekten beteiligt (allen voran das gute alte YaBB und YaBB SE)

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